1. Tag Caracas / Macuto
Der Iberia Flieger ist um 09.30 Uhr in München gestartet, Zwischenlandung in Madrid und dann weiter nach Caracas. Ankunft um 18:30 Uhr in Caracas (Zeitverschiebung 6 Stunden). Zuerst einmal haben wir bei der Italcambio Wechselstube am Flughafen den ersten Reisescheck eingelöst um endlich Bolivar (die Einheimischen sagen Bolos) in den Händen zu halten. Kaum kommt man dann in die Nähe des Flughafenausganges ist man nicht lange alleine und Taxifahrer bieten ihre Dienste an. Wir haben uns für ein offizielles Taxi in den östlich von Caracas gelegenen Ort Macuto entschieden. Es gibt auch sogenannte Piratentaxis, die von privaten Personen gefahren werden, die sind vielleicht sogar etwas billiger, anscheinend aber auch nicht immer ganz sicher. Das Taxi hat 12.000 Bolivar gekostet, was ungefähr € 18,00 entspach. Der Taxifahrer brachte uns direkt ins Hotel Macuto (€ 50,00 für das Doppelzimmer), wir haben unsere Sachen aufs Zimmer gebracht und uns dann ein wenig in Macuto umgeschaut. Uns war dann auch bald klar, morgen sofort weg von hier, denn der Ort bietet weder einen schönen Strand noch sonst irgendwas.
2. Tag Caracas / Choroni
Unser Hotelzimmer hatte Klimaanlage und war auch sonst in Ordnung, trotzdem sind wir um 06.00 Uhr aufgestanden und mit dem Por Puesto nach Caracas gefahren. Ziel war eigentlich der Busbahnhof La Bandera (von dort gehen die Busse Richtung Westen). Wir sind dann jedoch mitten in Caracas ausgestiegen, weil der Bus nicht mehr weiter gefahren ist und mit der U-Bahn zum Busbahnhof gefahren. Endlich dort angekommen haben wir erst einmal gefrühstückt und uns dann in den Bus nach Maracay gesetzt. Nach ca. 2 Stunden sind wir in Maracay angekommen und haben uns nach einem Bus nach Choroni / Puerto Colambia umgeschaut. Am Busbahnhof haben wir Susan aus Schottland kennengelernt, die seit ein paar Jahren in Choroni wohnt und dort ein kleines Haus besitzt.
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Sie hat uns angeboten in ihrem Gästezimmer zu wohnen was wir dann auch gemacht haben. Die Busfahrt von Maracay nach Choroni hat schon was, es geht über einen ca. 1830 Meter hohen Pass, durch die Nebelwälder des Henrie Pittier Nationalparks, die schmale Strasse wird von baumhohem Bambus schier überwuchert.